Kurzprojekt mit Excel

Projektziel

Anwendung grundlegender Excel-Fähigkeiten:

  • Zellenformatierung
  • Datenbeschriftung
  • Formelverwendung
  • Tabellenblattorganisation

Verwendung weiterer Excel-Fähigkeiten:

  • Bedingte Formatierung
  • Gültigkeitskriterien
  • Verwendung von Diagrammen

Beispielthemen

Details
  • Taschengeld-Planung:
  • Eine Excel-Tabelle könnte helfen, Ausgaben und Einnahmen zu verfolgen.
  • Sport- oder Hobby-Statistiken:
  • Eine Excel-Tabelle könnte dazu dienen, Statistiken, Trainingszeiten oder Fortschritte in Aktivitäten zu dokumentieren und zu analysieren.
  • Noten-Tracker:
  • Mit einer Excel-Tabelle könnten schulische Leistungen verfolgt, Noten berechnet und mögliche Verbesserungsbereiche identifiziert werden.
  • Buch- oder Filmliste:
  • Eine Excel-Tabelle könnte man nutzen, um Bücher oder Filme zu protokollieren, die gelesen oder gesehen wurden. Diese Liste könnte zusätzliche Informationen wie Genre, Bewertung oder persönliche Kommentare enthalten.
  • Terminplanung für Freizeitaktivitäten:
  • Eine Excel-Liste könnte für die Organisation von Freizeitaktivitäten wie Treffen mit Freunden, Veranstaltungen oder Hobbys genutzt werden, um einen übersichtlichen Zeitplan zu erstellen.
  • Fitness-Tracking:
  • Eine Excel-Tabelle kann verwendet werden, um die Trainingsroutine zu verfolgen.

Bewertungskriterien Regelklasse

Details
  • Datenstruktur und Übersichtlichkeit:
  • Sind die Excel-Tabellen übersichtlich strukturiert?
  • Werden klare Kategorien und Spalten verwendet, um Daten zu trennen (z.B. Ausgaben, Einnahmen, Monate)?
  • Ist die Tabelle leicht verständlich und nachvollziehbar für andere Personen?
  • Formeln und Berechnungen:
  • Werden geeignete Excel-Formeln verwendet, um automatisch Ausgaben, Einnahmen oder Durchschnittsnoten zu berechnen?
  • Sind die Formeln korrekt implementiert und sinnvoll eingesetzt?
  • Wird die Funktionalität der Tabelle durch Formeln verbessert (z. B. automatische Aktualisierung von Summen)?
  • Kreativität und Zusatzinformationen:
  • Enthält die Excel-Tabelle kreative Elemente, die über die Grundanforderungen hinausgehen (z.B. farbige Formatierung, Grafiken)?
  • Zeigen die Schülerinnen und Schüler Engagement und kreative Lösungen in ihrem Projekt?
  • Praktischer Nutzen und Anwendbarkeit:
  • Erfüllt die Excel-Tabelle den vorgesehenen Zweck?
  • Kann die Tabelle tatsächlich zur Verbesserung der persönlichen Organisation beitragen?
  • Sind die eingebauten Funktionen nützlich und praxisnah für den jeweiligen Anwendungsbereich?

Bewertungskriterien M-Klasse

Details
  • Datenstruktur und Übersichtlichkeit:
  • Sind die Tabellen übersichtlich strukturiert?
  • Werden sinnvolle Spalten und Zeilen verwendet?
  • Ist die Tabelle logisch und leicht verständlich aufgebaut?
  • Formel- und Funktionseinsatz:
  • Werden angemessene Formeln verwendet, um Berechnungen durchzuführen?
  • Sind Excel-Funktionen wie SUMME, DURCHSCHNITT, WENN, usw. korrekt eingesetzt?
  • Wird konsistent mit Formeln gearbeitet, um automatisierte Berechnungen zu ermöglichen?
  • Kreativität und Zusatzinformationen:
  • Enthält die Excel-Tabelle kreative Elemente, die über die Grundanforderungen hinausgehen (z.B. farbige Formatierung, Grafiken)?
  • Zeigen die Schülerinnen und Schüler Engagement und kreative Lösungen in ihrem Projekt?
  • Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit:
  • Funktioniert die Excel-Tabelle wie vorgesehen?
  • Sind Dropdown-Listen oder andere Funktionen zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit integriert?
  • Gibt es mögliche Erweiterungen oder zusätzliche Funktionen, die die Tabelle noch nützlicher machen könnten?

Client-Server

Das Client-Server-Modell ist ein grundlegendes Konzept in der Computernetzwerktechnik. Es beschreibt die Aufteilung von Aufgaben zwischen zwei Hauptrollen: dem Client und dem Server.

Was ist das Client-Server-Modell?

  • Der Server ist wie ein Spezialist oder ein Experte. Er hat spezielle Fähigkeiten oder Ressourcen, die andere benötigen.
  • Der Client ist wie jemand, der eine Dienstleistung in Anspruch nehmen möchte. Er stellt Anfragen an den Server.

Wie funktioniert es?

  • Der Client sendet Anfragen an den Server. Zum Beispiel: „Gib mir die Webseite!“ oder „Sende diese E-Mail!“
  • Der Server verarbeitet die Anfrage und liefert die erwartete Antwort zurück.

Vorteile des Client-Server-Modells:

  • Effizienz: Der Server kann viele Clients gleichzeitig bedienen.
  • Klare Aufgabenverteilung: Der Server ist für die Bereitstellung von Diensten verantwortlich, während die Clients die Dienste nutzen.

Beispiele für Client-Server-Anwendungen:

  • Wenn du eine Webseite besuchst, fragt dein Computer den Webserver nach der Seite.
  • E-Mail-Server, Cloud-Dienste und viele andere Anwendungen verwenden das Client-Server-Modell.
  • Computerräume in Schulen: Hier gibt es einen zentralen Server, der die Computer in den Computerräumen verwaltet. Der Server stellt Software bereit, speichert Dateien und ermöglicht den Zugriff auf gemeinsame Ressourcen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten an den einzelnen Computern (Clients) im Raum und greifen auf den Server zu.

Das Client-Server-Modell ist wie ein gut organisiertes Teamspiel: Jeder hat eine Rolle und weiß, was zu tun ist.

P2P-Netze

Peer-to-Peer (P2P) ist ein Begriff, der in der Informatik verwendet wird, um ein besonderes Netzwerkmodell zu beschreiben. Stell dir vor, du und deine Freunde sitzen in einem Kreis und tauscht Informationen direkt miteinander aus, ohne einen Vermittler. Genau das passiert in einem P2P-Netzwerk.

Was ist Peer-to-Peer?

  • Ein P2P-Netzwerk besteht aus mehreren Computern (auch „Peers“ genannt), die gleichberechtigt miteinander verbunden sind.
  • Im Gegensatz zu traditionellen Netzwerken mit einem zentralen Server kommunizieren die Peers direkt miteinander.

Wie funktioniert Peer-to-Peer?

  • Die Peers treten dem Netzwerk bei und verbinden sich miteinander.
  • Jeder Peer kann Dateien, Informationen oder Dienste bereitstellen und gleichzeitig Ressourcen von anderen Peers anfordern.
  • Wenn ein Peer eine Datei benötigt, stellt es eine direkte Verbindung zu einem anderen Peer her, um die Datei zu erhalten.
  • Flooding ist eine Methode, bei der ein Peer eine Anfrage an alle anderen Peers im Netzwerk sendet, ohne vorher zu überprüfen, ob sie die gewünschten Informationen haben. Diese Methode kann ineffizient sein, da sie das Netzwerk mit unnötigem Datenverkehr überflutet. Gleichzeitig ermöglicht das Fluten jedoch eine robuste Suche, da alle Peers potenziell relevante Informationen bereitstellen können.

Vorteile von Peer-to-Peer:

  • Dezentralität: Es gibt keinen zentralen Server, der ausfallen könnte.
  • Netzwerkfreiheit: Peers können das Netzwerk jederzeit verlassen oder hinzugefügt werden.

Beispiele für Peer-to-Peer-Anwendungen:

Filesharing-Netzwerke: Hier teilen Benutzer Dateien direkt miteinander, z. B. Musik oder Filme.

Die verschiedenen Arten von P2P-Netzwerken:

Zentralisiertes P2P-System

In einem zentralisierten P2P-System gibt es einen zentralen Server oder eine zentrale Autorität, die die Kommunikation zwischen den Peers koordiniert.

Dieser Server verwaltet Informationen wie Dateiindizes, Benutzerprofile oder Verbindungen.

Ein Beispiel für ein zentralisiertes P2P-System ist Napster. Hier fungierte ein zentraler Indexserver als Vermittler zwischen den Peers, die Dateien austauschten.

Reines P2P-System (Unstrukturiertes P2P)

In einem reinen P2P-System sind alle Peers gleichberechtigt und es gibt keine zentrale Instanz.

Die Peers kommunizieren direkt miteinander, ohne auf einen zentralen Server angewiesen zu sein.

Ein bekanntes Beispiel für ein reines P2P-System ist Gnutella. Hier erfolgt der Datenaustausch dezentral zwischen den Peers, ohne zentrale Kontrolle.

Hybrides P2P-System (Strukturiertes P2P)

Hybride P2P-Systeme kombinieren Elemente aus zentralisierten und reinen P2P-Systemen.

Sie verwenden eine Mischung aus strukturierten und unstrukturierten Ansätzen, um Skalierbarkeit und Effizienz zu verbessern.

Ein Beispiel für ein hybrides P2P-System ist Gnutella 2. Hier gibt es Superpeers, die als Vermittler fungieren und die Suche nach Dateien erleichtern. Die eigentlichen Datenübertragungen erfolgen jedoch weiterhin direkt zwischen den Peers.

P2P-Netzwerke sind also eine interessante Möglichkeit, Ressourcen zu teilen und Informationen direkt zwischen Peers auszutauschen!

Die Benutzeroberfläche von Scratch

  1. Blockkategorien
  2. hinzufügen von weiteren Blockkategorien
  3. Blockpalette (Sammlung von Scripten)
  4. Programmierbereich (einzelne Blöcke werden hineingezogen)
  5. Bühne
  6. auswählen des Bühnenbildes (Hintergrund)
  7. Figuren auf der Bühne
  8. ausgewählte Figur (ihr Script sieht man jetzt im Programmierbereich)
  9. auswählen von Figuren

Dateiendungen und ihre Bedeutung

Du solltest die gängigen Dateiendungen, die in der digitalen Welt verwendet werden kennen. Außerdem solltest du diese Fragen beantworten können:

Diese Dateiendungen solltest du kennen:

*.pdf*.pptx*.mp3
*.docx*.txt*.mp4
*.xlsx*.zip*.odt/*.ods/*.odp

Diese Bilddatei-Formate solltest du kennen:

*.jpg/*jpeg*.png*.tiff/*.tif
*.gif*.bmp/*.dib*.xcf

Außerdem solltest du diese Fragen beantworten können:

  • Was ist die Dateiendung?
  • In welchem Zusammenhang wird sie häufig verwendet?
  • Welche Software-Anwendungen unterstützen dieses Format?
  • Welche Vor- und Nachteile hat dieses Dateiformat?
  • Welche besonderen Verwendungszwecke hat es?

Ordnerstruktur und Pfadangaben

Dadurch findest du Dateien schneller, behältst leichter den Überblick, vermeidest Chaos und erleichterst dir das Aufräumen.

Aus dieser Reihenfolge entsteht auch die Pfadangabe für eine Datei:

Laufwerk:\Hauptordner\Unterordner\Unterordner\Datei

Beispiele:

  • F:\Schule\Fächer\Informatik\2023-10-09-Information-Ordnerstruktur.docx
  • F:\Schule\Referate\2023-09-19-Insekten.pptx

Grundsätze

  • Vorher überlegen, welche Kategorien wichtig sind. Das können Schulfächer, Freizeitaktivitäten oder spezielle Projekte sein
  • nicht zu viele Unterordner erstellen
  • „sprechende“ Ordnernamen verwenden, damit man sofort weiß, was sich darin befindet
  • möglichst keine Sammelordner erstellen (Verschiedenes, Sonstiges,…)
  • sinnvolle Dateinamen verwenden
    • Inhalt der Datei sollte schon am Namen erkennbar sein
    • evtl. Datum voranstellen: Jahr-Monat-Tag-BEZEICHNUNG (XXXX-XX-XX-BEZEICHNUNG)
  • alte Versionen einer Datei in einen Archiv-Ordner verschieben

Wichtig ist, daran zu denken, Dateien nach dem Erstellen am richtigen Ort zu speichern, um eine aufgeräumte Ordnerstruktur beizubehalten.